Die Stellung der Arbeitnehmer in den Niederlanden

Die Stellung der Arbeitnehmer in den Niederlanden ist im Vergleich zu der in Deutschland, weitgreifender abgesichert. Ursache dafür ist ein hoher Kündigungsschutz sowie sehr flexible Arbeitszeiten. Die gesetzlichen Kündigungsfristen sind von der Dauer des Beschäftigungsverhältnisses abhängig und liegen zwischen einem und vier Monaten. Da über 80 Prozent aller Beschäftigten tariflich abgesichert sind, liegen die Kündigungsfristen oftmals höher, wobei gesichert ist, dass die Kündigungsfristen für den Arbeitgeber doppelt so lang sind wie für den Arbeitnehmer. Dieser Umstand wird seitens der Unternehmen, insbesondere in Krisenzeiten - wie der letzten Finanzkrise - häufig kirtisiert.

Arbeitnehmer in den Niederlanden profitieren von der von Unternehmen gern angewandten Methode variable Arbeitszeiten und Teilarbeitszeiten abzuschließen. Ein großer Teil der niederländischen Arbeitnehmer geht daher oft mehrere Arbeitsverhältnisse ein. In den Niederlanden besteht zudem ein Mindestlohngesetz, dessen Höhe seitens der Regierung in der Regel zweimal im Jahr angepasst wird. Auch dieser Umstand ist in den Niederlanden nicht unumstritten, denn weder der Mindestlohn noch ein tariflich abgesicherter Lohn dürfen bei einer freien Vereinbarung unterschritten werden. Ebenso ist die Zahlung eines Urlaubsgeldes von acht Prozent des Bruttojahreseinkommens gesetzlich vorgeschrieben.

Das Sozialsystem wurde 2006 geändert. Jeder Arbeitnehmer hat das Recht, sich auch bei einer privaten Krankenversicherung versichern zu lassen, aber auch die Verpflichtung, sich mit mindestens einer medizinischen Grundversorgung (Basispaket) abzusichern. Dazu kommt die Verpflichtung, einen von der Höhe des Einkommens abhängigen Beitrag zu zahlen, welcher vom Arbeitgeber direkt an das Finanzamt abgeführt wird. In den meisten Fällen wird dieser Beitrag seitens der Arbeitgeber den Arbeitnehmern erstattet. Die staatliche Rente fällt in den Niederlanden gering aus, sie beträgt lediglich die Höhe des Existenzminimums. Daher kommt der Absicherung durch eine betriebliche Altersvorsorge hier eine tragende Rolle zu: deutlich mehr Unternehmen als in Deutschland bieten ihren Arbeitnehmern eine betriebliche Altersvorsorge an.

Das Thema Transfergesellschaft Finanzierung , muss auch in den Niederlanden differenziert betrachtet werden. Denn die nationale Agentur für Arbeit fördert diese Maßnahme zwar, denn immerhin wird damit verhindert, dass noch mehr Menschen arbeitslos werden, aber auch die Arbeitgeber haben ihren Anteil zu tragen. Für sie fallen Kosten in Höhe von 50 Prozent der letzten Bruttolohnkosten an. Der Wechsel zur Transfergesellschaft ist für die Menschen freiwillig und mit einer Gehaltseinbuße verbunden. Sie erhalten dann nur noch rund 70 bis 80 Prozent des Gehaltes, das sie als fest Angestellter verdient haben.

Wer in der online Apotheke kaufen möchte, der wird eine breite Angebotspalette vorfinden. Menschen, die eine Ergänzung zu Nahrungsmitteln suchen, werden hier ebenso fündig, wie diejenigen, die eine medikamentöse Behandlung brauchen. Auch für die kleinen Wehwehchen, die im Alltag auftauchen, ist die Apotheke im Internet die richtige Anlaufstelle. Hier gibt es nicht fast alle Mittel gegen unterschiedliche Beschwerden oder zur Vorsorge, sondern auch eine kompetente Beratung.