Die Stellung der Arbeitnehmer in Deutschland

Deutschland gilt noch immer als Wirtschaftsmotor des europäischen Wirtschaftsraumes. Trotz – oder gerade wegen – der vorerst überstandenen Krise, die die Arbeitnehmer in Deutschland im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern nur mäßig gebeutelt hat. Viele Unternehmen planen derzeit die Einstellung neuer Mitarbeiter und der Ausblick in die Zukunft weist eine sich erholende Weltkonjunktur hin, die gerade dem deutschen Außenhandel erheblich frischen Wind zufächelt.

Die deutsche Wirtschaft – und damit die Stellung der deutschen Arbeitnehmer – ist weitaus besser, als ihr Ruf erwarten lässt. Besonders Produkte aus dem Automobil- und Maschinenbau sowie hochwertige Industriegüter finden wieder reißend Absatz. Darüber hinaus ist der Trend zur Auslagerung von Arbeitsplätzen wieder rückläufig, was den hiesigen Arbeitsmarkt besonders stärkt. Den deutschen Arbeitnehmern kommt die Beharrlichkeit vieler Unternehmen zu Gute, die – durch entsprechende politische Unterstützung – die Krise nicht dazu benutzt haben die Mitarbeiterdecke auszudünnen. Viele Unternehmen haben wohlweislich Entlassungswellen vermieden und auf eine Erholung der Wirtschaftskrise gehofft. Die Rechnung ist aufgegangen: Das Wissen und Können langjährig erfahrener Mitarbeiter wurde gar nicht erst freigesetzt, sondern in den Unternehmen gehalten.

Gewerkschaften werden gelegentlich als eine Gefährdung für die wirtschaftliche Entwicklung dargestellt. Wie schief dieses Bild hängt wird dann deutlich, wenn Teilmärkte so liberalisiert werden, dass in ihnen der Markt als einziger Regulator eingreift. Die Folge davon sind deutlich sinkende Einkommen sowie der Verlust von Kaufkraft. Die Rolle der Gewerkschaften im deutschen Wirtschaftsgeschehen darf daher nicht unterschätzt werden. Ein weiterer Grund für die besondere Stärke der deutschen Arbeitnehmerschaft ist deren vergleichsweise guter Ausbildungsstand. Dazu zählt unter anderem das im europäischen Vergleich einmalige System der dualen Ausbildung als auch der hohe Stellenwert der Naturwissenschaften an deutschen Universitäten. Hält der Trend an, haben deutsche Arbeitnehmer nur wenig Grund besorgt in die Zukunft zu schauen: Deutschland ist gut aufgestellt.

Zu den führenden, exportorientierten Industriezweigen Deutschlands zählt der Bereich Konstruktion Maschinenbau . Mit etwa 900.000 Beschäftigten im Inland und ca. 300.000 im Ausland erwirtschaftet der Industriezweig rund 130 Milliarden Euro Umsatz jährlich. Mehr als die Hälfte davon wird mit für den Export bestimmten Aufträgen verdient. Die meisten (95%) der etwa 6600 Unternehmen im Maschinenbau sind mittelständisch strukturiert mit weniger als 500 Beschäftigten. Aktuell füllen Bestellungen aus China und vor allem auch aus dem Bereich der erneuerbaren Energien die Auftragsbücher der Firmen.

Beim Outplacement muss dem Fakt Rechnung getragen werden, dass viele Stellen gar nicht öffentlich ausgeschrieben sind. Wer eine solche Beratung in Anspruch nimmt, profitiert also davon, dass er auch Stellen vermittelt bekommen kann, die so eben nicht auf dem Arbeitsmarkt zu finden sind und die nur unternehmensintern (oder über die entsprechenden Beziehungen) vergeben werden. Durch das Outplacement werden diese Stellen in die Vermittlung mit einbezogen und es tun sich häufig völlig neue Möglichkeiten auf.