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Positive Veränderungen in der Situation an den osteuropäischen Arbeitsmärkten sind seit 2006 deutlich bemerkbar. 2007 war die Gehaltssteigerung der osteuropäischen Arbeitnehmer doppelt so hoch wie bei ihren westeuropäischen Kollegen. Länder mit den höchsten Steigerungsraten sind Polen, Ungarn, Slowakei und Tschechien. Der Grund zu Lohnsteigerung ist Bedarf an den qualifizierten und talentierten Arbeitskräften. Um die Konkurrenz auf dem Markt standhalten zu können und für Fachleute attraktiv zu bleiben, zahlen die Unternehmen von Jahr zu Jahr höhere Gehalte. Man muss allerdings berücksichtigen, dass unter anderem die hohen Inflationsraten der osteuropäischen Ländern dazu beigetragen haben. Außerdem sind die Gehaltserhöhungen branchen- und regionalbedingt und weisen in verschiedenen Fachgebieten große Unterschiede auf.
Von dem steigenden Wohlstand profitiert meistens die großstädtische Bevölkerung, wohingegen das Einkommensniveau der ländlichen Einwohnerschaft praktisch unverändert bleibt. Die ländlichen Regionen verfügen meistens über wenig entwickelte Infrastruktur und bieten nur geringe Anzahl an Stellenangeboten mit begrenzten Verdienstmöglichkeiten. Dies bewirkt Auswanderung der jungen und engagierten Arbeitskräfte aus den Regionen in die Großstädte oder in das Ausland. Daraus entsteht ein Problem der Überalterung, das den wirtschaftlichen Aufstieg in Osteuropa beeinflussen kann. Junge Spezialisten und Akademiker, die nach einer professionellen Karriere streben, sehen sich oft gezwungen auszuwandern, da es für sie in ihrer Heimat keine großen Chancen auf Erfolg gibt. Zurück bleiben ältere Bevölkerung und unqualifizierte Arbeitskräfte. Als Folge resultiert die sinkende Zahl der Beitragszahler in die Pensionsfonds und in das Gesundheitssystem, was wiederum zu Schwierigkeiten in den Sachen Altersversorgen und Krankenversicherung führt. Nach der Prognose der Weltbank wird Osteuropa in 2025 die älteste Bevölkerung haben.
Der völlige Umbau der wirtschaftlichen Struktur Osteuropas hat der Entwicklung und dem Aufblühen osteuropäischer Staaten verholfen und gleichzeitig die vollkommen neuen Probleme verursacht, mit denen die Völker und Regierungen konfrontiert worden sind.
Herzlicher Dank gebührt hier dem Team von Kirchliche-Kunst.de, Vertrieb für Taufkerzen , für Kritik, Ideen und pratische Ratschläge bei der Planung dieses Projektes.
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